Bericht vom Autocross und Stock-Car in Konstanz 13./14. Sept. 2003  

 

Freitag Abend

Nach einer ausgiebigen Stadtrundfahrt in Konstanz haben auch wir den „Bettenberg“ gefunden und unser Lager aufgeschlagen.

 

Samstag Morgen

Beeindruckend ist schon die Besichtigung des Fahrerlagers. Die Stock-Car Leute sind noch eifrig damit beschäftig ihre Boliden rennfertig zu machen. Es wird noch an Ölwannenschutz, Frontgitter und was auch immer geschraubt und geschweisst. Es erstaunt uns wie kreativ die Fahrzeuge gebaut sind. Mit viel Engagement wurden die Auto’s umgebaut und lackiert. Von weit her sind sie angereist: Schweiz, Deutschland, Frankreich und Luxenburg ist zahlreich vertreten.

Wir machen uns ans Zeitfahren. Die Klassen 1 und 2, 3 und 4, 5-7, 8.1 und 8, sowie alle Spez. wurden zusammengelegt. So starten wir von der Klasse 3 mit Porsche, Corrado und Co. Die Piste ist nicht sehr lang, doch gut präpariert. Markus wird Bester der Klasse 3 und ich belege den 2. Platz.

 

Samstag Nachmittag

1. Lauf der Autocrossklassen. Markus setzt sich gut in Szene und wird erneut 1er (der Klasse 3). Ich wurde kurz nach dem Start unsanft auf den Wall geschoben und nach dem Neustart hinten aufgestellt. Pech, des weiteren gibt mein Motor komische Geräusche von sich. Es klingelt das Pleuellager...

Nun kann in Ruhe das Stock-Car-Geschehen beobachtet werden. Zwar ist es als Aussenstehender schwierig zu verstehen wie gewertet wird – egal, es ist ein riesen Gaudi! Es gibt Punkte für das Drehen, Überschlagen anderer Fahrzeuge, das eigene Überschlagen und die Hilfeleistung an stecken geblieben Auto’s. Die Krönung ist die Lieferwagen-Klasse. Es ist schwer zu beschreiben, aber als Zuschauer ist es wirklich nur amüsant. Ein VW-Bus hat es geschaft sich 2mal zu überschlagen und wieder auf den Rädern zu laden. Einfach unglaublich! Das Material wird im Sekundentakt kaltverformt.

 

Sonntag Morgen

Wir gehen erneut in den Kampf. Markus belegt den 2. Platz und ich kann auf den 3. Platz vorfahren.

Stock-Car kann genossen werden.

 

Sonntag Nachmittag

Nun geht es um die Wurst. Markus fällt auf dem 3. Platz liegend in der 3ten Runde aus. Das Trapez hat sich arg deformiert und die Antriebswelle verselbstständigt. Ich liege auf den 2. Platz als ich 100m vor dem Ziel arg gebremst wurde. Bolzen des Trapez gebrochen... „Super Schmidi!“ Nun werde ich von einem Tarkor in Stock-Car-Manier geborgen: Mit dem Frontlader. Werde trotzdem auf Podest geholt, jedoch gab ich den Pokal an den rechtmässigen Eigentümer wieder ab.

 

Organisation

Erstauntlichweise lief des Renngeschehen flüssig und zeitgemäss ab. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt (sogar im Startgeld inbegriffen) und nicht zu vergessen die tolle Live-Band am Samstagabend – Gratulation!

Die Ausschilderung des Rennplatzes muss ich hier wohl nicht erwähnen. Auch die Toiletten waren den Menschenmassen nicht gewachsen. Bei der Startaufstellung mussten die Fahrer selbst die Rangierung vornehmen, da es grosse Differenzen mit der offiziellen Version gab. Aber eigentlich nicht so wichtig, es ging ja nur um den Spass.

Alles in allem war es für mich ein gelungenes Wochenende und kann es nur jedem empfehlen eine Stock-Car-Veranstaltung mit zu erleben!

 

Grues vo dem mit viel Arbet...

Steff 303